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Nachbarschaften: Willkommensräume für Alle?!

Mehr als 150 Initiativen und Angebote verzeichnet inzwischen die Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz“. Ziel der Landesiniatiative ist es, das soziale Miteinander und die gegenseitige Unterstützung auf lokaler Ebene zu unterstützen. Vor drei Jahren wurde die Landesinitiative vom Sozialministerium und dem Projektträger Bas (Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V.) ins Leben gerufen.

Am 28. November 2018 blickten rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtags "Nachbarschaften: Willkommensräume für alle?!" auf drei Jahre Landesinitiative „Neue Nachbarschaften - engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz!“ zurück, wie sie das aktive Miteinander in Rheinland-Pfalz verändert haben. Die inzwischen mehr als 150 Initiativen und Angebote vor Ort tragen wesentlich dazu bei, dass Nachbarinnen und Nachbarn sich begegnen, ältere Menschen weiter am gesellschaftlichen Leben teilhaben und selbständig in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Bei der Fachtagung „Neue Nachbarschaften in Rheinland-Pfalz“ schauten die Inititiatoren - das rheinland-pfälzische Sozialministerium und der Projektträger die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. - nicht nur auf bisher Erreichtes, sondern nahmen auch die Perspektiven in den Blick. Wie halten wir Nachbarschaften lebendig, welche Rolle spielen wir im regionalen Angebot und Netzwerk, wie können Nachbarschaften zu (Willkommens-) Räumen für alle entwickelt werden – das waren Themen, die einen Vorgeschmack auf die Aktivitäten in den kommenden Jahren geben. Dabei sind die Meinung und Ihre Erfahrungen der mitmachenden Initiativen wichtig, um gemeinsam die Zukunft für neue Nachbarschaften entwickeln und gestalten zu können.

Die Landesinitiative "Neue Nachbarschaften - engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz!" will noch mehr Menschen und Kommunen gewinnen und davon überzeugen, dass es sich lohnt, auf nachbarschaftliche Netzwerke zu setzen. Soziale Teilhabe, Mitgestalten und Erleben von Gemeinschaft vor Ort sind nicht nur für ein selbstbestimmtes Leben im Alter wichtig, sie nutzen allen. Die Fachtagung machte neugierig und stellte gelingende Rahmenbedingungen vor.

Alle, die sich vor Ort für die Belebung der Gemeinschaft aktiv einsetzen wollen, können sich an die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros - Annette Scholl (0228/18 49 95 75, scholl@seniorenbueros.org) wenden.